Aktuelles

Konzert zum 9. November 2025


Wie in jedem Jahr seit 2014 hat der Trägerverein des Henri-Goldstein-Haus wieder ein Konzert zum geschichtsträchtigen 9. November organisiert. Auf der Bühne des Artur-Grenz-Saals in Quickborn standen am 8.11.2025 die Musiker Iko Andrae, Eckhard Harjes und Andreas Bahlmann aus Oldenburg mit ihrem Programm, dem "Grenzgänger-Projekt".


In ihren Liedern und Texten trugen die Musiker sehr berührenden Erinnerungen an Menschen vor, die unter dem Nazi-System gelitten haben. Das Grenzgänger-Projekt ist ein Konzertprogramm mit Songs, Texten und Stories zum Leben und Wirken des letzten in der nordwestdeutschen Kleinstadt Jever lebenden Juden Fritz Levy und dem niederdeutsch schreibenden Schriftsteller Oswald Andrae. Es geht in dem Programm um Verfolgung, Flucht, Rückkehr, Vertreibung und um die Widerstände bei der Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit einer Kleinstadt.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere mutige Menschen aus der Region im Nordwesten, die in Songs und Erzählungen eine wichtige Rolle spielen, so zum Beispiel die Oldenburger Sinti-Familie Schwarz, die mit ihren Wohnwagen in Jever lebte, als Fritz Levy Anfang der 50er Jahre aus dem Exil zurückkam, oder Eva Hirche, die sich mit ihrer jüdischen Mutter auf dem Dachboden des Kinos in Jever versteckte und später auch bei Quickborn mutige Menschen fand, die sie schützten.



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